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VcKB - Mit Leib und Seele

Mit Leib & Seele2. Ausgabe Seite 7 Potsdam Frankfurt (Oder) Bad Belzig Lehnin Ludwigsfelde Luckau Seelow Bernau Berlin Rüdersdorf Buckow Woltersdorf Experten für Brandenburg. Die Partner im Verbund. Potsdam Evangelisches Zentrum für Altersmedizin Oberlinklinik – Orthopädische Fachklinik St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci Lehnin Krankenhaus Evangelische Kliniken Luise-Henrietten-Stift Klinik für Geriatrische Rehabilitation Ludwigsfelde Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow Bad Belzig Reha Klinikum »Hoher Fläming« im Oberlinhaus Bernau Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg Buckow Immanuel Klinik Märkische Schweiz Frankfurt (Oder) / Seelow Evangelisches Krankenhaus Lutherstift Frankfurt (Oder)/Seelow Rüdersdorf Immanuel Klinik Rüdersdorf Woltersdorf Evangelisches Krankenhaus »Gottesfriede« Luckau Evangelisches Krankenhaus Luckau Termine & Veranstaltungen 2013 Jeden 2. & letzten Donnerstag im Monat Elterninformationsabend mit Kreißsaalführung 1900 Uhr Treffpunkt: Empfang am Haupteingang des St. Josefs-Krankenhauses Potsdam-Sanssouci Allee nach Sanssouci 7 14471 Potsdam 7.9. Bernauer Gesundheitsmarkt 1100 –1500 Uhr Platz am Steintor 16321 Bernau 7.9. »Diagnose: Multiple Sklerose« 1330 –1800 Uhr Immanuel Klinik Rüdersdorf Konferenzzentrum Seebad 82/83 15562 Rüdersdorf 14.9. Tag der Offenen Tür 1300 –1700 Uhr Oberlinklinik Rudolf-Breitscheid-Str. 24 14482 Potsdam 18.9. Informationstag Multiple Sklerose 1600 –1800 Uhr Konferenzräume St.Augustinus/St.Benedikt St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci Allee nach Sanssouci 7 14471 Potsdam 22.9. Sonntagsvorlesung: »Frakturen der unteren Extremitäten – Erstversor- gung und osteosyntheti- sche Möglichkeiten« 1130 –1230 Uhr Konferenzräume St.Augustinus/St.Benedikt St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci Allee nach Sanssouci 7 14471 Potsdam 9.10. »Tag der offenen Tür – Seelische Gesundheit« 1330 –1900 Uhr Immanuel Klinik Rüdersdorf Konferenzzentrum Seebad 82/83 15562 Rüdersdorf 9.10.–12.10. »Woche der Darmgesundheit« 9.10. /1500 –1700 Uhr 10.–12.10. /1000 –1700 Uhr Foyer im Haus St. Alexius im St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci Darmzentrum Allee nach Sanssouci 7 14471 Potsdam 16.10. Patientenforum Oberlinklinik: »Knieendo- prothetik zwischen Mode und Moderne« 1830 Uhr Urania Potsdam Gutenbergstraße 71/72 14467 Potsdam 19.10. »Thementag Diabetes kompakt« 1000 –1400 Uhr Immanuel Klinik Rüdersdorf Konferenzzentrum Seebad 82/83 15562 Rüdersdorf 19.10. Demenz-Symposium 900 –1300 Uhr Evangelisches Zentrum für Altersmedizin Weinbergstraße 18/19 14469 Potsdam Anmeldung notwendig 26.10. Orthopädisches Symposium Oberlinklinik 1000 –1400 Uhr Urania Berlin An der Urania 17 10787 Berlin 27.10. Sonntagsvorlesung: »Sind postoperative Schmerzen unaus- weichlich?« 1130 –1230 Uhr Konferenzräume St.Augustinus/St.Benedikt St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci Allee nach Sanssouci 7 14471 Potsdam 2.11. »21. Tag des Herz- zentrums« des Immanuel Klinikums Bernau 1000 Uhr Aula des Paulus-Praetorius- Gymnasiums Bernau Lohmühlenstraße 26 16321 Bernau 13.11. Patientenforum: Moderne Endoprothetik an Schulter, Knie und Sprung- gelenk 1830 Uhr Volkshochschule Luckenwalde AmNuthefließ2 14943Luckenwalde 13.11. Bernauer Herzseminar »Das schwache Herz« 1800 Uhr ImmanuelKlinkumBernau HerzzentrumBrandenburg Speisesaal LadeburgerStraße17 16321Bernau 17.11. Sonntagsvorlesung: »Was fehlt mir? Vom Symp- tom zur Diagnose« 1130 –1230 Uhr Konferenzräume St.Augustinus/St.Benedikt St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci Allee nach Sanssouci 7 14471 Potsdam 4.12. Patientenforum Oberlinklinik: »Moderne Hüftendo- prothetik« 1830 Uhr Urania Potsdam Gutenbergstraße 71/72 14467 Potsdam 6.12. »Rüdersdorfer Urogynäkologie Tag« 1000 –1400 Uhr Karl Storz, Ndlg. Berlin Scharnhorststraße 3 10115 Berlin-Mitte 15.12. Sonntagsvorlesung: »Schlaganfall – Wer ist gefährdet?« 1130 –1230 Uhr Konferenzräume St.Augustinus/St.Benedikt St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci Allee nach Sanssouci 7 14471 Potsdam Die Aussichten: heiter und trocken Das Inkontinenzzentrum am Evangelischen Krankenhaus Luckau gibt Patienten verlorenes Körpergefühl zurück Jeder gesunde Mensch kann seinen Harndrang kontrollie- ren: Die Fähigkeit zur Kontinenz erlernen wir als Kind – und können sie später verlieren. »Je älter die Menschen werden, um so häufiger sind Inkontinenzerkrankungen.« Die meisten Patienten sind im Rentenalter. Sie leiden am »Unvermögen, Urin willkürlich zu lassen und zu halten«, so definiert Frank Schilke, Chefarzt der Urologischen Klinik, Inkontinenz. Aber es kann jeden treffen, denn auch Operationen, Unfälle oder Erkrankungen des Nervensystems sind die Auslöser. Viele Ärzte verschreiben dann Einlagen, »der Markt für Inkontinenzmaterialien verursacht hohe Kosten im Gesundheitswesen.« Die Betroffenen selbst führen weiter ein Leben mit Einschränkungen. Dabei könnten Diagnostik und Therapie Besserung, wenn nicht sogar Heilung bringen. Nicht mehr gesellschaftsfähig? Und Heilung suchen die Patienten dringend, weiß der Chefarzt der Geriatrie, Harald Wulsche, »Kontinenz zu verlieren, bedeutet ein Verlust von Gesellschaftsfähig- keit.« 550 Patienten kommen jedes Jahr in die Geriat- rische Klinik – die Hälfte mit Kontinenzproblemen. Wulsche und Schilke, die beiden Chefärzte, arbeiten eng zusammen. Das sei eine Besonderheit ihres Kran- kenhauses, »der Patient wird dort versorgt, wo er am meisten davon profitiert.« Neunzig Prozent Heilungs- quote In der urologischen Sprechstunde stellen sich zunehmend Patienten mit dem Symptom Inkon- tinenz vor. Hier steht die Frage im Vordergrund, welche Ursache liegt dem Symptom zugrunde, und welche Therapiemöglich- keit ergibt sichdaraus. Neben ausführlicher Erhebung der Krankheitsvorge- schichte steht die apparative Diagnostik, die soge- nannte Urodynamik, im Zentrum der Untersuchung. Hier entscheidet sich, ob eine medikamentöse oder operative Behandlung zum Erfolg führt. Die Belastungs- inkontinenz kann heute mit Heilungsquoten über 90 % mit operativen Verfahren therapiert werden. Operie- ren heißt hier, die Anatomie des im Alter funktionsge- minderten Beckenbodens mit der Harnröhre wieder in den jugendlichen Ausgangszustand zu bringen. Frauen neigen bedingt durch die erhöhte Beckenbodenbelas- tung, z. B. durch Geburten, häufiger zur Belastungs- inkontinenz, bei der insbesondere bei körperlicher Anstrengung oder beim Husten/Niesen Urin unkont- rolliert verloren wird. Mit Bandimplantaten, Becken- bodenplastiken oder urogynäkologischen Eingriffen an der Gebärmutter oder Scheide können funktionell sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Unterschiedliche Behandlungsmethoden Kollege Harald Wulsche von der Geriatrie behandelt seine Patienten meist medikamentös. »Aber natürlich müssen auch wir zwischen unterschiedlichen Behand- lungsmethoden abwägen.« Ältere Patienten leiden oft an mehreren Krankheiten gleichzeitig, »behandeln wir das Herzleiden mit wassertreibenden Medikamenten, so verschärfen wir das Problem.« Als Altersmediziner setzt er auf Kontinenzerhaltung; eine Therapie ist das Beckenbodentraining, »das sind anspruchsvolle Übun- gen.« Und mit Konditionierungstraining – wie zum Bei- spiel Blase leeren alle zwei Stunden – lässt sich man- gelnde Mobilität der betagten Patienten ausgleichen. kontakt Evangelisches Krankenhaus Luckau Urologische Klinik / Klinik für Geriatrie Berliner Straße 24, 15926 Luckau Tel. (03544) 58-0 info@ekh-luckau.de www.ekh-luckau.de Termine für das kulturelle Programm des Reha Klinikums »Hoher Fläming« Bad Belzig finden Sie unter: www.rehaklinikum- oberlinhaus.de

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