VcKB-Neujahrsempfang 2026: Brücken bauen, Brücken schlagen, Brücken sichern

Wenn zum Jahresauftakt 260 Stimmen aus dem Brandenburger Gesundheitswesen textsicher "Über sieben Brücken musst Du gehen, sieben dunkle Jahre überstehen“ singen, ist das auch ein Zeichen dafür, wie groß die Herausforderungen für die Krankenhäuser aktuell sind. Aber vor allem ist es eines: Ausdruck von Verbundenheit und gemeinsamer Stärke!

Brücken bauen, Brücken schlagen, Brücken sichern
Das Motto des 13. VcKB-Neujahrsempfangs zeigte, wie es die christlichen Kliniken jeden Tag schaffen, Brücken zu bauen. Brücken über Sektoren und Fachabteilungen hinweg, Brücken über Nationen und Konfessionen hinweg. Aber auch Brücken in die Gesellschaft hinein. Durch den Dienst an allen Menschen, mit oder ohne Beeinträchtigung.

Die erste Brücke im Saalprogramm schlug Prof. Hans-Ulrich Schmidt, kfm. Vorstand Ev. Diakonissenhaus, mit eindrücklichen Worten zur aktuellen Situation nach einem Jahr Krankenhausreform.

Gefolgt von einem Videogruß von Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg. „Der VcKB ist ein starkes Netzwerk für die Patientinnen und Patienten überall in unserem Land. Sie alle sind unersetzbar für die Gesundheitsversorgung hier in Brandenburg. Herzlichen Dank für alles, was Sie für die Menschen in unserem Land leisten... Wir stehen an der Seite unserer Krankenhäuser."

Welche ganz unterschiedliche Brücken die VcKB-Mitarbeitenden zwischen Fachabteilungen, Sektoren und Nationen jeden Tag bauen, schilderten Mitarbeitende eindrucksvoll in kurzen Videostatements.

Bei der Gesprächsrunde auf der Bühne wurde dann um ein Thema gerungen: die Brücke zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, die „stambulante Versorgung“. Michael Zaske, Leiter Abteilung Gesundheit MGS und Holger Rostek, Stv. Vorsitzender des Vorstandes der KVB, argumentierten auf den Punkt. Dem standen auf Seiten des VcKB Frank Volkmer, Geschäftsführer Immanuel Klinik Rüdersdorf, Dr. Kerstin Stahlhut, Chefärztin Palliativmedizin Immanuel Klinik Rüdersdorf und Dr. Gesine Dörr, Chefärztin für Innere Medizin, Alexianer St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci, in nichts nach. Zum Glück hatte Moderatorin Dörte Maack nicht nur die Gesprächsrunde, sondern die gesamte Veranstaltung mit ihrer professionellen und unterhaltsamen Moderation fest im Griff.

Zwei weitere Bühnentalks gaben Raum für inhaltliche Vertiefung. Mit Lucrezia Dienst, Leiterin Internationale Anerkennung, Berufliche Schulen im Oberlinhaus, zum Thema "Brücken über Nationen hinweg“ sowie zum Thema „Teilhabe und Krankenhaus“ mit Manuela Paul, Bereichsleiterin Oberlinhaus Lebenswelten. Ein beeindruckendes Beispiel für die Teilhabe am Berufsleben ist Moderatorin Dörte Maack selbst: Die versierte Moderatorin und Rednerin ist blind.

Der 13. Neujahrsempfang hat eindrücklich gezeigt, wie sich die christlichen Kliniken in Brandenburg in herausfordernden Zeiten verbinden, wie sie Stabilität geben und Zukunft gestalten können.

Die Videostatements aller Mitarbeitenden und das Grußwort des Ministerpräsidenten finden Sie hier.

Fotos: Kathleen Friedrich

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